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Mit dem Rad zur Arbeit

29.03.2008 - Schrot und Korn.
Entspannt zur Arbeit biken und dabei etwas für die Gesundheit tun: Immer mehr Menschen machen es. Und die Firma profitiert davon.

130000 Arbeitnehmer aus 15400 Betrieben in ganz Deutschland nahmen im Sommer 2007 an der vom Allgemeinen Fahrrad-Club (ADFC) und der Gesundheitskasse AOK veranstalteten Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ teil. Damit wurde nach ADFC-Angaben auch im siebten Jahr ihres Bestehens ein neuer Teilnahmerekord aufgestellt. Besonders fleißig radelten die Bayern: 45000 Berufstätige aus 4000 Betrieben tauschten dort vom

1. Juni bis 31. August, an mindestens 20 Tagen, auf dem Weg ins Büro Auto gegen Drahtesel. „Diese Zahlen zeigen, dass immer mehr Unternehmen die Bedeutung des gesunden und vor allem umweltfreundlichen Alltagsverkehrs per Fahrrad erkennen“, zeigt sich die stellvertretende ADFC-Bundesvorsitzende, Heidi Wright, zufrieden. Denn, so wird Rainer Dittrich vom AOK-Bundesverband, nicht müde zu betonen: „Mehr Bewegung im Alltag ist ein Schlüssel, um bis ins hohe Alter fit und gesund zu bleiben.“

Gesunde Arbeitnehmer

Schon 20 bis 30 Minuten Bewegung täglich – ein Zeitpensum, das der per Rad zurückgelegte Arbeitsweg gut abdeckt – reichen laut ADFC, um schädliches Cholesterin abzubauen, den Blutdruck zu senken und den Herzrhythmus zu optimieren. Und von gesunden Arbeitnehmern profitieren nicht zuletzt die Unternehmen.

Noch dazu entlastet radeln Verkehr und Umwelt: Allein in Rheinland-Pfalz sparten die dortigen 1146 Teilnehmer rund 50 Tonnen Kohlendioxid ein, rechnet der ADFC vor. Summiert man das auf die bundesweite Teilnehmerzahl, fielen dank den Teilnehmern der Aktion mehr als 5000 Tonnen CO2 weniger an. Damit ließen sich 50 000 Kühlschränke ein Jahr lang betreiben.

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